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Digitale Mikrowellen-Feuchtemessung ist heute als eines der wichtigsten Verfahren für die Onlinemessung von Schüttgut anerkannt. Hydronix bietet eine Reihe von Sensoren an, die Digitaltechnologie nutzen, um die Veränderung einer Mikrowellenresonatorfrequenz zu messen und auf Veränderungen der Feuchte des Materials abzubilden. Dieser Sensortyp hat im Vergleich zu überkommenen Analogtechniken signifikante Vorteile. Der wohl wichtigste Faktor besteht in der größeren Messpräzision über einen weit größeren Feuchtegehaltbereich in viel mehr Materialien.

Digitale Messtechnik

Mikrowellen-Feuchtesensoren von Hydronix nutzen unsere einzigartige digitale Messtechnik, die mehrere Materialparameter misst. Diese Parameter werden dann mit einer Reihe fortschrittlicher Algorithmen präzise kombiniert, um für eine gegebene Anwendung zu optimaler Leistung zu gelangen. Aufgrund dieser Technologie können die Sensoren einfach für Spitzenleistung mit jedem Material konfiguriert werden, so dass sie linear auf Veränderungen der Feuchte reagieren.

Verarbeitungsfilter für Digitalsignale

Digitale Mikrowellensensoren sind mit integrierter Elektronik ausgestattet, die eine sofortige Verarbeitung von Messwerten sowie die Anwendung von Rauschunterdrückungsfiltern erlaubt, damit ein stabiles Ausgangssignal für Werksmitarbeiter oder automatische Steuerungen bereitgestellt wird, das dem Feuchtegehalt des Materials entspricht. In jedem Fall ermöglicht die Hydronix-Technologie die Verwendung fortschrittlicher Filter für die digitale Signalverarbeitung (DSP), um das Ansprechverhalten auf Veränderungen des Feuchtegehalts zu beschleunigen, ohne die Rauschunterdrückung zu beeinträchtigen.

Unterschiedliche Messmodi

Hydronix-Sensoren können unterschiedliche Messmodi nutzen, um für die verschiedenen Materialien jeweils optimale Signalreaktion zu erzielen. In der Betonindustrie besitzen beispielsweise unterschiedliche Zuschlagstoffe spezifische elektrische Eigenschaften und reagieren deshalb unterschiedlich auf den zugrunde liegenden Messmodus. Diese für die Modi unterschiedlichen Reaktionen gelten auch für Variablen in der Anwendung selbst. Jetzt kann der optimale Modus für Material und Anwendung ausgewählt werden, der den Temperaturbereich, die erforderliche Präzision und die Veränderungen der Schüttgutdichte im Zeitverlauf berücksichtigt.

Variable Frequenzen

Bei der Entwicklung von Hydronix-Sensoren steht die Leistung als zentrales Ziel am Anfang und am Ende der Entwicklung. Mithilfe variabler Frequenzen kann der Sensor in einem reservierten Frequenzbereich anstelle eines ab Werk festgelegten Frequenzbereichs wie 433 MHz oder 2,4 GHz arbeiten. Dies stellt sicher, dass der Sensor ungestört Änderungen der Anzahl von Wassermolekülen im Material ermitteln kann – ohne Interferenzen durch Temperaturänderungen und Variationen im Ionengehalt des Materials (üblicherweise Salze).